16.10.2021

Naomi Pollock – Jutaku: Japanese Houses

Von
Praxis

„Jutaku: Japanese Houses“ von Naomi Pollok ist 2015 im Phaidon Verlag in London und New York erschienen. Frau Pollock gibt eine kurze Einleitung, sieben Seiten. Es handelt sich um eine Anthologie, die 411 zeitgenössische japanische Wohnbauten – soweit ich das überblicke, alles Einfamilienhäuser – in einem Band versammelt. Die Werke sind geographisch nach den acht Regionen Japans geordnet. Jedes Werk erhält genau ein Bild in diesem Fotoband. Grundrisse oder Schnitte gibt es nicht. Zu den einzelnen Bildern werden folgende Angaben gemacht: Name des Projekts und Name des Architekten. An einem Balkendiagram lässt sich die relative Größe des Hauses ablesen und die Relation zwischen überbauter Fläche zu Grundstücksfläche – das ist der Fußabdruck. Hinzu kommen die Angaben zur Bruttogeschossfläche und zur Grundstücksfläche. Über ein weiteres Piktogramm wird die Anzahl der Bewohner angegeben. 

Das war’s! 

Super! Schöner Minimalismus, der – analog – in unsere digitale Zeit passt. Wer mehr über das eine oder andere Haus wissen will, der muss sich selbst auf die Suche begeben.